Trackspatz auf Weltreise

Trackspatz Reiseblog

Holzköpfe

Holzköpfe

Wie bereits erwähnt, toben wir seit vier Tagen um und über die Berge der griechischen Insel Thassos - und davon gibt es viel. FELIX hat wieder mal zu zeigen, wozu er im schweren „Geläuf“ imstande ist.
Er schlägt sich wacker und zerrt und samt „Wohnung“ unverdrossen über und durch jedes Hindernis.
Es gibt allerdings auch Situationen, wo er zaudert:
Vorhin war plötzlich der Track vor uns übersät mit Baumstammstücken von etwa einem halben Meter Durchmesser. Da klettert man nicht einfach drüber. Die muss man wegräumen. Na und?
Das Problem lag darin, dass oben am Berg hörbar immer noch Holzarbeiten stattfanden.

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Rhodopen

Rhodopen

Die zweitgrößte Stadt Bulgariens ist Plovdiv. Kennt keiner? War uns vorher auch kein wirklicher Begriff. Die Stadt liegt jedenfalls so ziemlich in der Mitte von Bulgarien und liegt in einer großen flachen Ebene.
Nördlich davon befindet sich ein Bergzug, den wir durchquerten. Dabei stießen wir auf ein wunderschönes Schwarzwald-Dörfchen namens Zheravna.

Intensiver beschäftigten wir uns allerdings mit den Rhodopen. Ein Bergzug mit viel Geschichte, der sich südlich von Plovdiv befindet und sich bis über die Grenze nach Griechenland zieht. Da gibt es einiges zu sehen, was allerdings auch viele Touristen anzieht.

Vier Highlights möchte ich nennen.

Nummer eins: Die Wonderful

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Raumschiff Orion

Raumschiff Orion

Lange haben wir nichts von uns hören lassen. Wir waren am Strand. Urlaub machen. In Bulgarien. Zwischen Varna und Nesebar. Da gibts halt nicht viel zu erzählen.

Doch seit drei Tagen sind wir wieder auf Achse. Im Landesinneren erkunden wir Tracks abseits der geteerten Wege in den Bergen zwischen Nesebar und Plovdiv.

Dabei stießen wir auf Aliens, die vor einigen Jahren das Raumschiff Orion gekapert hatten. Hier ist es wieder aufgetaucht - ziemlich vergammelt und inzwischen fluguntauglich.

 

 

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Mehr Luft

Mehr Luft

Mehr Luft. Diese Worte hörte man von COVID-Patienten in Intensivstationen. Naja, vielleicht nicht ganz passend. Aber das sagt auch der Zausel, wenn ich vergesse, den Kompressor zum Luft aufpumpen unseres Fahrzeugs einzuschalten.
Luft ablassen, wenn wir Tracks entlang fahren. Luft aufpumpen, wenn wir wieder auf normaler Straße fahren. Das nervt manchmal… ist aber elementar wichtig.
Aber dafür habe ich ja den Zausel…

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Bären in Rumänien

Bären in Rumänien

Es soll Bären geben in den Rumänischen Karpaten. Viele. Von anderen Off-road Fahrern wurden wir gewarnt, wir sollen bloß keine Nahrungsmittel im „Geruchskreis“ eines Bären aufbewahren. Er wird sie sich holen.
Vor 4 Jahren umrundeten wir den Karpatenring 4 Wochen lang. Jeder hatte schon mal eine Bären-Begegnung, nur wir nicht. Weder vor 4 Jahren, noch in diesem Jahr.
Schade eigentlich. Nur einmal, und zwar in Griechenland, entdeckten wir morgens Bärenspuren um unser Fahrzeug herum.
Vor ein paar Tagen, wir befuhren gerade gemütlich einen Track der „Pistenkuh“, schrillten unsere Handys. Hatten wir diese nicht auf Flugmodus geschaltet?
Ein nie gehörter greller

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So ein Dreck… Episode #3

So ein Dreck… Episode #3

Dreck gibt es in Rumänien zuhauf. Die ganzen Off-roader, die sich in den Rumänischen Karpaten tummeln, wissen das. Manchmal habe ich den Eindruck, die Off-roader fahren extra nach Rumänien, um ihr Fahrzeug immer wieder aus dem Schlamm buddeln zu können.
Aber auch wir blieben nicht verschont. Man kann einfach wunderbar kilometerweit über wunderschöne Bergkämme fahren. Nur regnen darf es nicht. Dann versinken die meisten Wege im Schlamm - mitsamt Fahrzeug. Nicht so doll! Es sei denn, man will das so.
Ein paar mal wurden auch wir von solchen Wegen überrascht. Leider war ich meist so mit dem Fahren beschäftigt, dass

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Moldauer „Super-Markt“

Moldauer „Super-Markt“

Moldawien ist ein armes Land. Man sieht und spürt es allerorten.
Aber man sieht auch, dass und wie die Moldawier sich bemühen, aus der gegebenen Kargheit etwas zu gestalten. Aber die Ärmlichkeit ist einfach da.
Eigentlich wollten wir uns ja diesmal gar nicht in diesem Land aufhalten, sondern nur nach Rumänien durchsausen. Aber jetzt hatten wir unsere ukrainischen „Kopeken“ in moldawische „Leu“ getauscht. Die wollten wir sinnvoll nutzen und unsere Lebensmittelvorräte auffüllen. In einer Kleinstadt entdeckten wir einen Laden. „MARKET“ stand groß über der Tür. Prima. Genau das, was wir suchten.
Drinnen kamen wir uns dann vor wie in einem

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So ein Dreck... Episode #2

So ein Dreck... Episode #2

Nach unserem Urlaub vom Urlaub verließen wir unser Plätzchen am Strand wieder und fuhren in Richtung Krim. Unsere Navis wollten uns 150km um eine Bucht auf die andere Seite dirigieren, die in Sichtweite lag. 150 Kilometer Umweg? Nicht mit uns.
Es gab da so einen Damm, einen Isthmus. Unsere App MapOut zeigte einen wilden Track dort entlang. Das müsste doch gehen, sagte ich.
Wir folgten einem 100 Jahre alten desaströsen Betonplattenweg, der sich irgendwann in einen Staubweg und schließlich in einen Schlammweg verwandelte.
Ende Gelände. Hier geht es nicht weiter. Doch auf der anderen Seite des Dammweges erblickte ich mit

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So ein Dreck... Episode #1

So ein Dreck... Episode #1

Am Tor zur Krim gibt es viel Wasser. Dort waren wir. Auf der Krim. Allerdings nur auf Ukrainischem Boden, an den Toren zum „neuen?“ Russland. Die Krim trennt das Asowsche Meer vom Schwarzen Meer. Wir waren auf beiden Seiten. An dessen Stränden.
Dazwischen gibt es, wie gesagt, viel Wasser. Und Schilf. Und Mücken. Und Insekten. Und Schlamm. Viel Schlamm. Darin kann man baden. Im Dreck. Fango. An manchen Stellen schimmert das Meer rot.
Wir badeten nicht im Dreck. War uns zu dreckig.
Also fuhren wir weiter nach Odessa. An der angeblich größten Wüste Europas vorbei. Sagen die Ukrainer. Die Wüste „Oleshky Sands“

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Platzwechsel: Kyrylivka

Platzwechsel: Kyrylivka

Wir gammeln immer noch. Allerdings haben wir einen Platzwechsel vorgenommen. Wir sind nun auf der Landzunge von Kyrylivka. Bei gutem Wetter kann man die Ausläufer der Krim sehen.
Auf der Fahrt hierher besichtigten wir eine alte Ausgrabungsstätte: Kamiana Mohyla. Hier hausten einmal die Ukrainischen Neandertaler oder wie immer die hier hießen (oder immer noch heißen wink ).

So richtig viel gibt es nicht zu erzählen. Wir machen eben Strandurlaub. Mousse au Chocolat habe ich bereits schon gemacht und diverse Cocktails. Der einzige, der hier was schafft, ist unser Kühlschrank. Das heißt: es ist heiß und schwül hier. Gestern Abend gab es

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Wir machen Urlaub vom Urlaub

Wir machen Urlaub vom Urlaub

Seit ein paar Tagen befinden wir uns auf einer 20-30 Kilometer langen Sandbank am Asowschen Meer und machen mal Pause von unserer Reise. Wir müssen ja auch mal Urlaub machen. Wir lassen hier einfach nur die Seele baumeln. Hier gibt es nichts als Sand und Meer - und ein bisschen Grünzeugs. Unser Camp befindet sich genauer gesagt, südlich von Prymorsk, westlich von Mariupol.
Wir sind gut versorgt: unsere Cocktails reichen noch für viele Tage, ich koche leckere Gerichte und wir haben - völlig unnötiges - 4G Internet.

Das Asowsche Meer befindet sich in der Ukraine zwischen der Halbinsel Krim und Russland

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Mariupol

Mariupol

Wir besuchten die recht große Stadt Mariupol.
Auswärtiges Amt und Reiseführer raten davon ab. Grund ist, dass sich die Stadt bereits im Wirkungsbereich der von Separatisten umkämpften Zone befindet. Randgebiete sind schon mit Raketen angegriffen worden.
Für uns allerdings bedeutete das lediglich etliche Militärkontrollen beim Rein- und beim Rausfahren.
Wir fuhren durch die Stadt hindurch.
Doch wozu?
Selten haben wir eine so unattraktive Stadt erlebt. Mariupol ist eine ehemals russische Stahlstadt. Und ist es noch: Das russische Erscheinungsbild ist einfach trostlos. Sowjetrussische Zweckarchitektur. Groß und klotzig.
Mariupol hat eine Skyline: Über den gesamten Horizont erstrecken sich unzählige Stahlwerke. Furchtbar.
Wenn

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Kamyani Moholy

Kamyani Moholy

Unser Reiseführer warb mit einen Eintrag namens Kamyani Moholy um unseren Besuch. 80 Meter hohe Felsentürme sollen sich wild-romantisch und surrealistisch aus der Ukrainischen Steppe erheben. Mehrere Tausend Jahre alte steinerne Gräber soll es da geben. Also nix wie hin.

Interessant war es, spektakulär weniger. Der Reiseführer hat wohl etwas übertrieben. Interessant war es allerdings, diesen Ort überhaupt zu finden. Hinweisschilder gibt es keine. Man muss halt wissen, wo das ist. Man fährt halt unzählige staubige verlehmte Feldwege ab, bis man eben zufällig darauf stößt.

Empfangen wurden wir von einer Familie, die dort einen kleinen Hof betreut. Das Beste des

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Plätzchen am See

Plätzchen am See

Südlich von Dnipro in der Ost-Ukraine suchten wir ein Übernachtungsplätzchen und wurden schnell fündig. Ein hübscher See hat uns regelrecht dazu eingeladen, an einem der vielen aufgestellten Picknick-Häuschen zu übernachten. An die Häuschen kann man eigentlich nicht ranfahren, für unseren Felix aber kein Problem. Auf der anderen Seite des See badeten und tobten noch ein paar Jugendliche.

Wir genossen eine schöne und ruhige Nacht und genossen unser Frühstück am nächsten morgen in diesem Häuschen. Gegen 11 Uhr stieß ein Mopedfahrer auf uns zu uns gestikulierte wild mit seinen Händen in der Luft herum. Wir verstanden nix... also... wir taten so,

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Eiscreme in Dnipro

Eiscreme in Dnipro
Heute in der Millionenstadt Dnipro (kennt ihr nicht? Ging uns genauso):
Wir stehen an einer roten Ampel. Einem Passanten scheint unser Expeditionsmobil-FELIX zu gefallen, denn er zückt sein Handy, um uns zu fotografieren. Nicht ganz einfach, denn er hat die Hände voll. Ich öffne das Fenster, um ihn zu begrüßen. Und er kommt auf uns zu. In den Händen hält er drei Päckchen mit Eiswaffeln, die gewiss für andere bestimmt sind. Spontan drückt er uns zwei der Päckchen in die Hand - und verschwindet wieder.
Ukraine.
Herzlich.
 
>> Roman Palii:
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>> Olaf
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Steinernes Dorf

Steinernes Dorf

Landschaftlich gibt es nicht so arg viel zu sehen in der Ukraine. In der Ukraine geht es mehr um die Menschen. Und diese sind wunderbar, so unsere ständige Erfahrung.

Die Ukraine ist ein Agrar-Land. Felder über Felder soweit das Auge reicht.

Und Wälder. Also Felder und Wälder. Gerade waren wir in einem Wald. In einem verwunschen Wald. In einem steinernen Dorf. Also… in einem steinernen Dorf in einem verwunschenen Wald. Fehlten noch die Trolle und Zwerge.

Einfach war es nicht, dorthin zu finden. Ein Glück für die Trolle. Aber uns entwischt keiner…

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Anna und Mama

Anna und Mama
So fing alles an...!

Mit einem Liter Milch. Vor 4 Jahren. Im Einkaufszentrum Forum in L'wiw (Lemberg) in der Ukraine. Eine 17-jährige junge Dame hörte, wie ich auf Deutsch sagte, dass ich noch einen Liter Milch benötige. Aus diesen 5 Minuten entstand eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen Alt und Jung. Den Bericht dazu gibt es >hier< zu lesen.

Anna hat uns inzwischen mehrmals besucht und wir unternahmen zusammen ein paar schöne Touren. Durch Deutsch und Französische Lande. Aber jetzt waren endlich wir mal dran, sie zu besuchen. In ihrem Heimatland. In L'wiw. Und das alles eher so als Zufall,

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Letzte Übernachtung in Polen

Letzte Übernachtung in Polen

Wir haben die Fuldaquelle besichtigt, sind ein paar Tage durch die Fränkische Schweiz gebummelt und nach Polen gefahren, um den West-Europäischen Überschwemmungen zu entfleuchen. Schönes Sommerwetter haben wir hier in Schlesien. Im Zick-Zack fahren wir der Oder entlang. Das Bild zeigt eines der letzten Übernachtungsplätze in Polen an. Heute geht es über die Grenze in die Ukraine. Unsere Anna wartet da schon, die uns helfen wird, im Forum-Kaufhaus in Lwiw eine Milch zu kaufen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Ab zum Schwarzen Meer

Ab zum Schwarzen Meer

Wir haben uns wieder aufgemacht. Voll geimpft sind wir auf dem Weg zum Schwarzen Meer und befinden uns gerade irgendwo an der Oder in Polen.

Unser Fahrzeug freut sich über eine neue Kupplung und einem zugeschweißten Tank. Der Tank hatte ein Leck. Nun kann nix mehr schief gehen. Denkste… irgendwo in der Fränkischen Schweiz flogen die Sicherungen. Kurzschluss vorne im Cockpit. Aber auch das haben wir über die Runden gebracht.

Und nun? Mal sehen, wie weit uns Corona fahren lässt. Geplant ist jetzt erst einmal das Schwarze Meer der Ukraine. Und dann immer der Sonne nach.

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