Trackspatz auf Weltreise

Trackspatz Reiseblog

Ksar Ghilane - Quad erat demonstrandum

Ksar Ghilane - Quad erat demonstrandum

Nein, kein Tippfehler: Es geht um Quads. Nun ja, ein bisschen. Das Wortspiel gefiel mit halt.

Doch zum Thema: Keinen Ort haben wir bisher mit unserem Felix so oft heimgesucht wie Douz. Das war aber auch gut: Vom Tembain aus haben wir uns vor Sandsturm und Schlechtwetter einfach ein paar Tage in den Schutz der Umfriedung des Campingplatzes geflüchtet – und diejenigen bedauert, die eine Saharatour fest gebucht hatten. Wir sahen Taucherbrillen auf Augen und Nasen sitzen.

Aber nach drei Tagen Gammelei hat es uns dann aber auch gereicht: Auf nach Ksar Ghilane, eine große Oase an einer kräftig sprudelnden

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Tembaine im Sandsturm

Tembaine im Sandsturm

Die Oasenstadt Douz lässt uns nicht los. Sie ist schon fast zur zweiten Heimat geworden. Die Stadt nennt sich das Tor zur Sahara. Also machen wir uns auf – in den Grand Erg Oriental. So nennt sich der Tunesische Teil der Sahara.

Grand Erg Oriental

Es geht nach Süden. In Richtung Militärische Sperrzone. Böse Terroristen sollen sich da aufhalten und Touristen entführen. Na, dann schauen wir mal nach, ob das stimmt. Später erfahren wir, dass wir da ohne Genehmigung gar nicht hätten fahren dürfen.

Wir folgen einer beschrieben Navigations-Route, die wir auch in unsere Navis geladen haben. Anfangs sieht noch

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Der falsche Rommel

Der falsche Rommel

 

Nachdem wir mit der „Pistenkuh“ und den Fahrradfahrern aus Darmstadt die Stadt Douz erkundet hatten, wollten wir mal etwas ganz Verwegenes in Angriff nehmen: Eine Rundtour. Als Touristen eben. Gibt ja außer uns keine.

Kibili

In der nächsten Stadt Kebili gibt‘s einen nennenswerten Supermarkt, wo wir u.a. Mineralwasser fassen. Als wir dann ein wenig durch die Nebenstraßen kurven, entdecken wir eine Hähnchenbraterei. Zwei halbe Gockel von geringem Preis und veritabler Größe sind schnell eingeladen und bereichern unseren Abendbrottisch, den wir wenig später am Fuße eines Tafelbergs aufstellen.

Nirgends auf der Welt haben wir derart problemlos Möglichkeiten zum freien Campen

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Fatih ist der Beste!

Fatih ist der Beste!

Unlängst waren wir schon mal in der Sahara. Also, die Sahara ist ja groß, und nur zum Teil sieht sie so aus, wie man das von den Kalenderbildern her kennt. Großenteils ist sie sogar ziemlich dicht bewachsen.

Aber jetzt waren wir mal (wieder) in der „richtigen“ Sahara. Um einen herum nur Sand und Dünen und Sand … Luft ablassen aus de Reifen und den Allradantrieb mit allen Sperren einlegen, sonst kann man nach wenigen Metern schon das Auto ausgraben.

So wie wir ……………

Brunnentour in die Wüste

Um nicht von Düne zu Düne taumeln zu müssen, gibt es durchaus befahrene

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Lacosten Sie mal!

Lacosten Sie mal!

Da will ich mal etwas für mein Wohlbefinden tun, und ich nehme meine Super-Duper-Fitnessuhr von Withings mitsamt Tablet-Auswertungs- und Erinnerungssoftware mit auf große Fahrt.

Eine ganze Schublade voller billiger, aber funktionstüchtiger und robuster ALDI- und LIDL-Uhren rostet derweil daheim vor sich hin.

Und ausgerechnet dieses Hightech-Gelumpe gibt doch den Geist auf, der ihm nie innewohnte.

Eigentlich kann mir die Uhrzeit egal sein – aber ich will sie wissen. Eigentlich haben wir hinreichend Uhren im Felix verteilt, aber ich will doch meine eigene Uhr. So sind Kinder nun mal.

Also halte ich Ausschau nach einem Uhrenladen, der eine Rolex anbietet. Mindestens.

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Salz doch mit Ende...

Salz doch mit Ende...

Fragt doch einer, wo denn das Salz ohne Ende sein soll, von dem ich so großartig geschrieben habe.
da siehste mal... dicke Überschrift vom Salz und etliche Bilder, aber ohne Salz.

Also hier nun Bilder vom Salz.
Man fährt mitten durch den See, über einen schmalen Damm. Ein Bus hatte sich ein bisschen zu weit auf den See hinaus gewagt.
Auf der Dammstraße gibt es ein paar verlassene Cafés... mit verlassenen Toiletten.

Toiletten am Salzsee

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Salz ohne Ende...

Salz ohne Ende...

Wir haben uns inzwischen in Tunesien eingewöhnt. An Land, Leute und Wetter.

Jetzt geht es auf Rundreise. Einmal durch und um den angeblich größten Salzsee von Afrika. Chott el-Jérid heißt diese Pfütze.

Star Wars Episoden wurden hier gedreht. Wir haben sie besucht.

Salzsee bei Kebili


Salzsee

Interessante Tracks führen am östlichen Ufer, oder besser gesagt, im Salz, entlang. An der Ortschaft Blidet vorbei. Die Fahrt war manchmal schon grenzwertig. Vor 2 Wochen hatte es noch geregnet. Und noch ist nicht alles trocken. So manch ein Fahrzeug wurde hier schon versenkt.

Das geht dann ungefähr so: die Salzkruste ist fest. Sie sieht auch fest

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Von Sousse nach Douz - Teil 2

Von Sousse nach Douz - Teil 2

Jetzt schnüren vor in mäßigem Tempo (wie es unseren alten Knochen geziemt) durch nach Douz. Ein lebendiges Städtchen, das wir aber erst mal nur durchqueren: Wenige Kilometer hinter Douz führt uns das Navi direkt in die Wüste. Und dann sehen wir ihn schon stehen: Den Steyr-LKW der „Pistenkuh“. Was für ein Hallo, als wir direkt neben ihnen anhalten!


Pistenkuh

PistenkuhUnd dann wird erst einmal gequatscht. Wir tauschen Erfahrungen, Tips und Hinweise aus – und davon gibt es wahrlich viele. Schließlich ist für uns vieles immer noch neu, und Sabine und Burkhard kommen gerade von einer fast unmöglichen Tour

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Von Sousse nach Douz - Teil 1

Von Sousse nach Douz - Teil 1

 

Nachdem das mit dem Gottesdienst in Sousse so wundervoll geklappt hat, wenden wir uns unserem nächsten Programmpunkt zu. Wir sind schließlich nicht in Urlaub – oder?

Ursprünglich sind wir mit einem Deutschen verabredet, der uns als überaus erfahrener „Wüstenfuchs“ kreuz und quer durch die tunesische Sahara leiten und begleiten will, insbesondere, weil die Tunesischen Sanddünen besonders schwierig zu befahren sind. Im Lauf der Korrespondenz spüren wir aber, dass wir wohl nicht in dem Maße bereit und in der Lage sind, uns seinen Anschauungen von „Regiment“ zu unterwerfen, wie dieser Herr es sich vorstellt. Da sind wir dann doch lieber

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Felix in Sousse

Felix in Sousse

Christen in Tunesien? Gibt es. Ein paar.

Protestanten in Tunesien? Gibt es. Ein paar wenige.

Englischsprachige Protestanten in Tunesien? Gibt es. Aber wo?

In Sousse an der Ostküste.

Wo sind wir, wenn wir, am Donnerstag in Tunis ankommend, am Sonntagmorgen, wenn wir ganz gemütlich gen Süden schippern? Richtig! In Sousse. Genauer: In Sousse an der katholischen Kirche Saint Felix. Ja, Felix – genau wie unser Auto.

Wer hat‘s gemerkt? Genau: Katholisch.

Jeden Sonntag ab viertel vor elf stellt diese katholische Gemeinde ihre Kirche der kleinen evangelischen Gemeinde zur Verfügung, um darin ihren Gottesdienst zu feiern. Bis halb elf feiert Saint

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Luxus pur - Überfahrt auf der Fähre

Luxus pur - Überfahrt auf der Fähre

Eine eigene Kabine auf der Fähre.

Vor der Buchung haben wir Bewertungen der Fährgesellschaft und der einzigen in Frage kommenden Fähre gelesen und rechneten mit dem Schlimmsten: Dreck und Rost und unfreundliches Personal sowie ungenießbarer Fraß, der nach langem Anstehen schon kalt war.

Unsere Zimmernummer auf der FähreUns erwartete ein Schiff von geradezu edler Anmutung: Viel Chrom, poliertes Messing, Holz und jede Menge Spiegel. Eine Kabine mit sauberen Betten und Böden und einer Dusche und Toilette – sauber geputzt, frische Handtücher und sogar Shampoo und Seife. So manches teure Hotelzimmer schneidet schlechter ab.

Ein Blick in einen Raum mit den „Pullmann“-Sitzen bestätigte unsere Wahl:

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Endlich weg...

Endlich weg...

Mit der Fähre von Genua nach Tunesien

Die letzten Tage vor der Abfahrt waren Stress pur. Von der Grippe geschwächt. So fiel uns jeder Handgriff sehr schwer. Aber wir mussten einfach los - zur Fähre nach Genua. Und das im nasskalten Februarwetter.

Zwei Stopps und zwei Übernachtungen planten wir ein Bei Mehari in Darmstadt besorgten wir uns noch Offroad Equipment und bei Nestle Toyota bei Freudenstadt im Schwarzwald ein paar Ersatzteile.

Den ersten Platz für eine Übernachtung fanden wir in Waldshut auf einem offiziellen Stellplatz. Am nächsten Tag ging es quer durch die Schweiz und durch den ewig langen Gotthard-Tunnel,

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Es hat uns hingebrettert

Es hat uns hingebrettert

Lange nichts gehört bzw. gelesen? Stimmt.
Eigentlich schiffen wir übermorgen in Civitavecchia ein Richtung Tunis.

Eigentlich.

Und dann hat sie uns hingebrettert. Die elendigliche und gar schädliche Grippe.
Mitten in den letzten und, wie jeder weiß, stets aufregendsten Vorbereitungsphase, wenn Aktionismus um sich greift, wenn man KEINE Störung gebrauchen kann – dann passiert‘s.

Und dann noch anderes Unbill: Wir haben uns vom „Kloppomobil“ (siehe da) inspirieren lassen und DIN A5-Karten mit Angaben zu unserem Reisevorhaben drucken lassen. 500 Stück. Sie sind uns wichtig, um mit interessierten Menschen in Kontakt zu kommen. Mit einer Kurzerklärung in 13 Sprachen und unserer geplanten

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Reisekarte

Reisekarte

In vielen Ländern werden Touristen nach Geld, Süßigkeiten, Zigaretten, Cola, T-Shirts vom HSV oder nach einem blöden Kugelschreiber angebettelt. Lässt man sich darauf ein, welche Erinnerung mag das beim besuchten Volk hinterlassen? Wahrscheinlich nur, dass man Touristen anbetteln kann!

Eine tolle Idee haben wir vom "Kloppomobil" aufgegriffen, den wir auf dem Fernreisemobiltreffen trafen, der uns diesen Tipp gab. Das schien eines seiner wichtigsten Mitbringsel an die Bevölkerung zu sein.
Die Leute setzen sich damit auseinander und wecken Interesse, mit wem Sie es eigentlich zu tun haben. Es lenkt ab und beschäftigt sie. Und kostet echt nicht viel Geld. Wir haben

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Ballistol Reiseapotheke

Ballistol ApothekeNachdem wir nun in insgesamt fünf Sitzungen alle empfohlenen passgenauen Impfungen erledigt haben, trieb uns der Gedanke an eine ebenso passgenaue Reiseapotheke um.

Angebote gibt es dazu viele – und das meiste ist Schrott. Ein paar Basics, die man großenteils in der billigen Autoapotheke findet, mit teils völlig unnötigem Kram, der nichts taugt, aber den Preis treibt.

Ich z.B. habe mein Lebtag noch nie Kopfschmerzen gehabt, und die Gefahr, dass ich just auf dieser Reise damit anfange, ist denkbar gering. Und jemand, der zu Kopfweh neigt, hat sowieso sein eigenes bevorzugtes Mittel.

Und eher zufällig sind wir bei Ballistol fündig

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Impfungen

Impfungen

Ein kleiner Stich für den Menschen…

Fremde Länder haben ihre Reize, aber auch ihre Gefahren. Zum Beispiel Räuber. Haben wir hinter uns, kann man nur bedingt vermeiden. Oder Krankheiten, die es hier nicht gibt. Gegen viele kann man vorsorgen. Durch Impfung. Gestern haben wir unsere letzte von vorerst vier Sitzungen erledigt. Was es nicht alles gibt: Tetanus, Meningitis, Typhus, Hepatitis A und B, Polio und und und …

Im Sommer geht’s weiter. Und – man darf es erwähnen – die Kosten dafür gehen in die Vierstelligkeit. Die Kassen beteiligen sich nur marginal.

Dafür war der Service bei den Tropenfachleuten der

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Sicherheitsausrüstung

Sicherheitsausrüstung

Bald...
Noch drei Wochen, bis es losgeht.

So lange noch? Wir wollen weg aus dem Winter.
So kurz? Was haben wir noch alles zu erledigen? Das Problem mit der Wasserleitung unserer Miniküche ist noch nicht gelöst. Die letzten Impfungen stehen noch an. Zwei Reifen sind noch zu bestellen, und vier Reifen sind noch umzumontieren. Das Balkongeländer soll vor unserer Abfahrt noch erneuert werden. Der Straßendienst muss noch für die nächsten Monate organisiert werde. Zahnarzttermin zur „Endkontrolle“. Krankenversicherung. Fährmodalitäten. Reiseliteratur ergänzen. GPS-Straßenkarten aktualisieren.
Und und und...
Und da sind wir auch schon bei dem Thema „Sicherheit“: (Artikel Sicherheitsausrüstung lesen)

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Bald geht es los

Bald geht es los

Es wird Zeit, dass wir loskommen, denn auch unser Felix friert, wie man auf dem Bild sieht.

Der Felix musste nach unserer Marokko-Reise General-gereinigt werden. Dazu haben wir alles, was man nicht abschrauben musste, aus dem Fahrzeug geholt. So sieht es innen momentan ziemlich trostlos und leer aus. Doch jetzt kann alles wieder ein.

Ein paar Verbesserungen wurden noch durchgeführt. Zum Beispiel Stangen für Wäscheleinen, einen Ausziehtisch für einen Laptop, einen Lüfter für den Batterieraum, Auskleidungen für ein paar Regale, etc. etc.

Sobald das Wetter besser ist... also... sobald kein Schnee mehr liegt, die Temperaturen sich über Null befinden und

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