Trackspatz auf Weltreise

Trackspatz Reiseblog

In einem Rutsch

In einem Rutsch

Wir fahren, natürlich nach unseren Navis (richtig: wir haben zwei). Am Ortsausgang von Stigliano sollen wir rechts ins Tal abbiegen. Da ist aber keine Straße. Diesmal hat Garmin nicht geschlampt, sondern die Straße ist wirklich verschwunden. Jedenfalls ein gehöriges Stück davon.

Die ganze Region ist stark erdrutschgefährdet. Man sieht es allerorten auf allen möglichen Straßen: Alle paar Kilometer fehlt plötzlich eine halbe Fahrbahn. Manchmal eben auch eine ganze. Die Straßen rütteln einen ohne Unterlass durch, weil sich wirklich überall der Belag gesetzt und gesenkt hat.

Bis in die Neuzeit sind immer wieder ganze Dörfer ins Tal gedonnert. Das bekannteste Beispiel

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Kreuzwasser

Kreuzwasser

Auf allen unseren Reisen spielt das sogenannte „Kreuzwasser“ eine wichtige Rolle.

Das hat aber NICHTS mit dem christlichen Kreuz zu tun. Es ist ganz profan:

Auf unseren jährlichen Reisen ins australische Outback brauchen wir Wasser. Viel Wasser. Allein zum Trinken haben wir meistens etwa 130 Liter dabei. Mineralwasser und andere Getränke. Aus dem Supermarkt. Wasser, das man unterwegs zapfen kann, z.B. auf Campingplätzen, an Brunnen oder an öffentlichen Anlagen, ist selten zum Trinken geeignet. Zwar nicht direkt giftig, aber mit übelschmeckenden Mineralien versetzt. Schmeckt schlicht Sch … Aufbereitetes Trinkwasser ist für den allgemeinen Gebrauch dort viel zu kostbar. Also kaufen

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Gipfeltreffen mit Jesus

Gipfeltreffen mit Jesus

St Georges Anglican Church TaorminaJesus folgen – gar nicht so einfach.

Aber lohnend.

Wir versuchen auf unseren Reisen ja immer, am Sonntag möglichst einen Gottesdienst aufzusuchen.

Dafür haben wir natürlich eine Prioritätenliste:

Gut erreichbar.

Protestantisch (oder verwandt – katholisch ist schwierig).

Deutsch oder englisch.

In Tunesien gelang uns dies zweimal, jeweils in Sousse. Wir berichteten.

Auf Sizilien ist die Sache etwas problematisch: Es gibt so gut wie ausschließlich katholische Kirchen – und einen evangelischen Pfarrer für die gesamte Insel. Der organisiert Gottesdienste jeden Sonntag in einer anderen Stadt. Und an diesem Wochenende war er überhaupt nicht auf der Insel. Aber vielleicht probieren wir mal

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