Trackspatz auf Weltreise

Trackspatz Reiseblog

Türkei - Pamukkale

Türkei - Pamukkale

Pamukkale (Betonung auf der zweiten Silbe!) - klingt das nicht so nett nach Meister Eder und seinem rothaarigen kleinen Freund?

Dabei ist Pamukkale ein Ortsteil einer ausgewachsenen Großstadt namens Denizli mit über 300.000 Einwohnern.

Und mit einem einmaligen Besuchermagneten: Kommt man dorthin, leuchten einem von weitem strahlend weiße Bergterrassen entgegen. Man fühlt sich sofort in einen Wintersportort versetzt. Pamukkale – das heißt auf Deutsch „Baumwollburg“, wobei „Baumwoll“ für besonders weiß steht. Im Deutschen nehmen wir dafür den Schnee.

Und augenbetörend weiß ist die Felsformation dort, die sich insgesamt über zwei Kilometer hinstreckt. Sie besteht aus reinem Kalk (Kalksinter),

Weiterlesen...

Reisebericht Bulgarien

Reisebericht Bulgarien

Nachtrag unserer Fahrt durch Bulgarien vom 14. bis zum 20. September 2017.

Unsere Fahrt durch Bulgarien soll recht kurz werden. Der Kalender zeigt den 14. September 2017. Der Winter naht und vor uns liegt noch eine sehr lange Strecke. Nur eine Woche wollen wir uns in Bulgarien aufhalten.

1. Felsenkirchen von Ivanovo
2. Festung Cherven
3. Felsenreiter
4. Wasch- und Frisörtag
5. Versteinerter Wald
6. Varna
7. Nessebar
8. Die Blauen Steine
9. Kettenfahrzeug

Video:
Bulgarien Drohnenflug
Bulgarien Drohnenflug


Aus Rumänien kommend überqueren wir mitten auf der Donau die Grenze nach Bulgarien. Auf einer Brücke natürlich. Giurgiu und Russe heißen die Ortschaften

Weiterlesen...

Vom Koma erwacht

Vom Koma erwacht

Naja, der Titel ist vielleicht etwas irreführend.
Im Koma lag der Zausel nun nicht wirklich. Aber wenn nach fast einem Jahr erst das erste Lebenszeichen auf der Trackspatz-Webseite auftaucht, sieht das schon ein bisschen nach einem Erwachen aus dem Koma aus.

Was ist inzwischen passiert?

Der männliche Teil von Trackspatz, also der Zausel, erlitt am 1. Dezember letzten Jahres einen Schlaganfall. Das kann man >hier< nachlesen.
Wir waren guter Hoffnung, dass aller wieder gut werden wird. Aber es kam anders, als erhofft.
Durch eine Fehlbehandlung im Krankenhaus (der Zausel wurde NICHT auf Schlaganfall behandelt), starb ein Teil des

Weiterlesen...

Ein Schwarzer Tag

Ein Schwarzer Tag

...war der 1. Dezember 2017.

An diesem Tag verlor der männliche Teil von Trackspatz sein Augenlicht.
Durch einen Schlaganfall.

Das ist auch der Grund, warum es um Trackspatz plötzlich so still wurde.

Der Schlaganfall bewirkte nicht, dass er nun blind ist, sondern dass im Sehzentrum das Gesehene nicht mehr interpretiert wird.

Wie geht es weiter?
Natürlich geht es weiter.
Der Zausel muss wieder sehen lernen. Und das funktioniert auch. Wie bei einem Kind eben.
Nur, wie weit sich dies (re)generieren wird, weiß noch niemand. Wir hoffen.

Bis dahin arbeitet zunächst nur der weibliche Trackspatz die vergangenen Eindrücke der letzten Reisen

Weiterlesen...

Reisebericht Rumänien

Reisebericht Rumänien

Bei Sculeni überqueren wir am 24. August die Grenze von Moldawien nach Rumänien. Wir fahren zur nächsten größeren Ortschaft namens Bacau und betanken erst einmal unseren Felix. In Moldawien hatten wir aufgrund des angeblich schlechten Diesels nicht getankt.

Und schon sticht uns ein Stück Heimat ins Auge: Lidl. Gierig decken wir uns mit den uns bekannten Fressalien ein. Obwohl das Essen in Moldawien und in der Ukraine sehr gut war, tut es doch wieder gut, Altbekanntes den Gaumen langrutschen zu lassen.

Felix in Rumänien

Durch Rumänien fahren wir ja auch deshalb, weil auch wir uns ein paar schöne Offroad-Tracks durch die Karpaten reinziehen

Weiterlesen...

Rumänien Splitter

Rumänien Splitter

Nach einer Zeit der Internet-Abstinenz (wir möchten ja auch mal Urlaub machen…) holen wir jetzt ein paar Reiseberichte nach.

In Facebook haben wir ja bereits ein paar Eintragungen zu unserem Aufenthalt in Rumänien hinterlassen.
Zusammenfassend legen wir diese nun auch hier im Blog unserer Trackspatz-Webseite ab.

Am 24. August überschritten wir die Grenze von Moldawien nach Rumänien. Am 13. September verließen wir das Land wieder in Richtung Bulgarien

 

Erdölpumpe

Rumänien: Unser Übernachtungsplatz an einer Erdölpumpe. Ja, die gibt es verstreut in den Bergen der Karpaten. Und sie sind in Betrieb. Völlig offen, da kann jeder dran und mal einen

Weiterlesen...

Daten & Fakten Moldawien

Daten & Fakten Moldawien

Knapp zwei Wochen lang sind wir durch Moldawien kutschiert.
Dazu ein paar Daten, wie wir Land und Leute erlebt haben. Pros und Kontras.

 

Erreichbarkeit

Fahrzeuge mit einem Deutschen Kennzeichen sieht man in Moldawien extrem selten. In der Regel fliegt man in die Hauptstadt Chişinău und mietet sich dort ein Auto.

Traut man sich doch mit dem eigenen Fahrzeug in dieses Land, wird die Reise in der Regel mit einem Besuch der Nachbarländer verbunden. Naheliegend ist Rumänien, da es vieles gibt, was diese beiden Länder verbindet.
Moldawien erreicht man nur über die zwei einzigen Nachbarländer Rumänien und Ukraine.

Wir fuhren

Weiterlesen...

Fazit Moldawien - eine Rückschau

Fazit Moldawien - eine Rückschau

Ein paar Tage sind wir nun schon raus aus Moldawien – der richtige Zeitpunkt, unseren Besuch dort ein wenig Revue passieren zu lassen.

Einige Punkte haben wir ja schon in anderen Beiträgen angesprochen, man verzeihe die Wiederholung.

Was wir hier schreiben, sind persönliche Erfahrungen sowie Zusammenhänge, die wir von den Einheimischen erfahren. Also stets subjektiv.

 

Grenze

Moldawien (korrekt: Die Republik Moldau) ist tatsächlich benannt nach dem Fluss Moldau. Aber nicht nach DER Moldau, die man von Smetana kennt, sondern nach der Moldau, die in und durch Rumänien fließt. Und dabei keinen einzigen Meter durch Moldawien. Wir haben uns den

Weiterlesen...

Daten & Fakten Ukraine

Daten & Fakten Ukraine

Zwei Wochen lang haben wir die Ukraine bereist.
Dazu eine Zusammenfassung, wie wir Land und Leute erlebt haben. Pros und Kontras.

 

Erreichbarkeit

In der Ukraine gibt es drei Hauptziele: Kiew, Lemberg - die Stadt im Westen (Lviv) und Odessa. Alle drei Städte sind leicht mit dem Flugzeug zu erreichen. Ziele östlich der Linie Kiew und Odessa sind aufgrund der politischen Lage kaum interessant.

Einheimische reisen meist mit der Bahn oder Bus. Angeblich gibt es gute Verbindungen über Polen nach Deutschland.

Wir fuhren mit unserem Expeditions-Fahrzeug in die Ukraine. Eine 1300 Kilometer lange Fahrt von Frankfurt über Prag und

Weiterlesen...

Voll in die Eier!

Voll in die Eier!

Fast zufällig stießen wir in dem kleinen Ort Vama auf ein „Eiermuseum“. Eier-was? Ja, richtig! Es gibt auf der ganzen Welt die Kunstform des Eierbemalens und -verzierens. Über 3000 sind hier ausgestellt.

Ja, was wäre eine Reise ohne überraschende Höhepunkte? Fast zufällig stießen wir in dem kleinen Ort Vama auf die Hinweise zum „Eiermuseum“. Eier-was? Ja, richtig! Es gibt auf der ganzen Welt die Kunstform des Eierbemalens und -verzierens. Eine begnadete Künstlerin in diesem Metier ist Letitia Orsivschi . Sie gestaltet (ausgeblasene) Eier vorwiegend mit traditionellen Mustern der Bucovina in einer speziellen Wachsmaltechnik. Und das mit einer Präzision und Raffinesse,

Weiterlesen...

Chisinau hautnah

Chisinau hautnah

Vor kurzem hatten wir schon über den mitreißenden Gottesdienst in der Katharinenkirche in Kiew berichtet sowie die anschließende unglaublich herzliche Aufnahme durch mehrere Gemeindemitglieder. Da reicht nichts mehr heran.

Glaubten wir.

Bis wie nach Chisinau kamen. Wir wollen jetzt keinesfalls Kiew und Chisinau miteinander vergleichen. Das wäre absurd. Aber für unser Empfinden erlebten wir genauso Mitreißendes.

Doch im Einzelnen:

Wir haben uns aus dem Bauch heraus uns für die erste baptistische Kirche entschieden, die wir am Vortag von außen angeschaut hatten. Sie schien uns von der Größe und der Lage her am ehesten Kontakte zu versprechen, mit denen wir etwas

Weiterlesen...

Sind wir noch ganz dicht?

Sind wir  noch ganz dicht?

Nein, wir werden hier nicht katholisch. Wir sind nur dankbar.

Wir haben es wieder mal so einzurichten versucht, dass wir am Sonntag einen Gottesdienst besuchen können. Nach Möglichkeit einen, von dem wir auch thematisch und persönlich etwas mitnehmen können. Oft genug ist dies schon zu unserer eigenen Überraschung gelungen.

Das Internet gibt nicht so immens viel her. Leider sind die Kirchen und ihre Gemeinden, was ihre Informationspolitik angeht, die größten Schlamper. Auch hier in Moldawien. Eine Mailanfrage beim Bund evangelischer freikirchlicher Gemeinden, der über eine Moldawienreise eines Mitglieds berichtet hatte, brachte uns nur die Kontaktadressen des Präsidenten des moldawischen Baptistenbundes

Weiterlesen...

Arbeit

Arbeit

Hinweis in eigener Sache: Die meisten Blogtexte hier verfasse ich, der Zausel. Irgendwie habe ich dabei das Gefühl, mich mit fremden Federn zu schmücken. Das Schreiben, also das, was nach außen wirkt, ist der bei weitem geringste Teil dessen, was für diesen Blog nötig ist.

Die eigentliche Arbeit leistet Julie: Der ganze technische Kram, bis das Zeug auf unserer Homepage erscheint wie auch auf Facebook, dahinter stehen Stunden an Arbeit. Das Einbinden der Bilder, Schneiden und Gestalten der Videos, veröffentlichen auf YouTube und so weiter und so fort …

Und dann steht unter dem Blog „Geschrieben von: Zausel“

Das ist

Weiterlesen...

Rein in die Moldau

Rein in die Moldau

Vor einigen Tagen begann ich einen Blog auch mit dem Wort „eigentlich“. Na ja, auf unserer Reise ergibt sich vieles anders als gedacht oder gar geplant.

Also: Eigentlich wollten wir Moldawien oder korrekt: Die Republik Moldau auf dem Weg von der Ukraine nach Rumänien nur kurz im Süden durchschneiden. Dann hörten und lasen wir so viel besonders über die Hauptstadt Chisinau und deren Umgebung, dass wir spontan beschlossen, dieses kleine Land näher kennenzulernen.

Kleine Anmerkung für Bildungsbürger und solche, die es werden wollen: Die Republik Moldau ist tatsächlich nach dem Fluss Moldau benannt. Aber nicht nach „der Moldau“, die man

Weiterlesen...

Lemberg oder Lviv

Lemberg oder Lviv

Vergangen, vergessen, vorüber?

So geht ein Lied von Freddy Quinn. Haben wir wirklich Lemberg vergessen?

Ach wo, War es doch quasi unser „Start“ in die Ukraine. Nach dem tollen Erlebnis mit unserer ersten Kirchenbesichtigung als Aperitif.

Kurzes Nachholen:

An Lemberg kommt nicht vorbei, wer über Polen von Westen in die Ukraine reist. Und es führen wirklich alle Straßen drumherum nach L‘viv, wie die Stadt auf Ukrainisch heißt. Wie eine Spinne im Netz. Der Warnung vor bösen Buben um Lemberg herum folgend, suchen wir bereits ca. 40 km vor den Toren der Stadt nach Quartier. Entgegen unserer Vermutung ist es in

Weiterlesen...

Kiew ist cool

Kiew ist cool

Kiew - eine tolle Stadt

Ihr erinnert euch? Zu fünft blieben wir nach dem Gottesdienst zusammen: Robert, Inga, Olga, Julie und ich. Man wollte uns Kiew zeigen. Zu Fuß. Also nur einen kleinen Teil davon. Aber einen besonders interessanten.  Bei absolutem „Kaiserwetter“. Fast schon zu warm.

Schräg gegenüber wartet schon das Regierungsviertel. Nichts wie hin. Aber so einfach geht das doch nicht. Das ganze Viertel (genauer: ein Straßenzug) ist mit hohen Gittern abgesperrt, und man muss durch eine Art Wachhaus, wo ein Soldat die Ausweise unserer ukrainischen Begleiter kontrolliert: Hier in "Google Street View"

An den Türen des Parlaments von Poroschenko

Unsere Pässe will keiner

Weiterlesen...

Kirchenkampf in Kiew

Kirchenkampf in Kiew

Eigentlich …

Ja, wenn es das Wörtchen „eigentlich“ nicht gäbe, könnte man vieles nicht beschreiben.

Eigentlich wollten wir nur den Westen der Ukraine bereisen, also von Lemberg (L‘viv) in die Karpaten, entlang der rumänischen und der moldawischen Grenze nach Odessa und dann schon wieder raus.

Eigentlich reizte uns die Ukraine schon nach wenigen Tagen nicht mehr – auch weil wir keinen geeigneten Reiseführer dabei hatten. Der, den wir gekauft hatten, war völlig ungeeignet für uns. Es gibt in ihm nur zwei Themen: Pfarrkirchen (alle schön, aber ausnahmslos geschlossen) und Wandertouren in den Karpaten. Und eine Wanderreise liegt uns momentan ferner

Weiterlesen...

Ukraine - Katastrophenstraßen

Ukraine - Katastrophenstraßen

Schlechte Straßen und bezaubernde Kirchen

Und schon werden wir mit einer anderen ukrainischen Realität konfrontiert, die sich leider nicht als Gerücht herausstellt: Der Straßenzustand ist erbärmlich. Das sagt man auch von nordafrikanischen Straßen wie auch von albanischen wie polnischen. Aber das erlaubt keinen Vergleich zu dem, was wir hier vorfinden: Selbst auf Überlandstraßen erwarten einen Löcher im Asphalt, in denen halbe Autos verschwinden können. Über die gesamte Straßenbreite, und das Kilometer um Kilometer. Schritttempo und elendes Slalomfahren sind angesagt. Lediglich einige großen Überlandstraßen sind gut befahrbar. Aber keineswegs alle. Selbst sogenannte „Europastraßen“ entsprechen oft allenfalls dem Standard mitteleuropäischer Feldwege. Es

Weiterlesen...

Grenzerfahrung Ukraine

Grenzerfahrung Ukraine

Ab in den Wilden Osten!

Wie erwähnt, haben wir Bammel vor dem Grenzübertritt. Horrorgeschichten von kilometerlangen Schlangen, absolut unverständlichen Formularen und bis ins Mark korrupten Grenzbeamten gehen uns nicht aus dem Kopf. Wir meiden den Hauptübergang Krakovec und fahren zum kleinen Übergang Budomierz. Klein???

Vor der Grenze kommen wir zu einer etwa einen Kilometer langen „Pufferzone“, bestehend aus drei Fahrspuren plus LKW-Spur zur Aufnahme bei starkem Reiseverkehr. Gigantisch. Von wegen klein. Das einzige Fahrzeug weit und breit sind wir. Aber das heißt noch nichts. Wir haben gelesen, dass gerade bei geringem Aufkommen die Abfertigungszeiten stark steigen.

Die Spuren am Kontrollpunkt

Weiterlesen...

Genauso wie vorher, nur anders...

Genauso wie vorher, nur anders...

Lange genug haben wir ja unsere tolle Reise unterbrochen. Nix wie weg! Doch Halt! Ursprünglich wollten wir ja dort weitermachen, wo wir aufgehört hatten: In Albanien. Und dann über Griechenland, Bulgarien und die Türkei weiter nach Rumänien Moldawien in die Ukraine, vielleicht gar nach Georgien und andere Länder, von denen man kaum weiß, wo sie liegen. Ist aber doof: Jetzt, wo uns ein paar Wochen Zeit fehlen, würden wir über die südliche Sommerhitze in die nördliche Herbstkälte fahren. Kühn sind wir ja, aber nicht doof. Also drehen wir den ganzen Quark einfach um: Wir starten in der Ukraine und orientieren

Weiterlesen...


 

­